Archive for Januar 2009
So steigen Unternehmen in Bewegtbildangebote ein
StreamingMedia hat ein neues Whitepaper veröffentlicht. Thema: Technologien und Strategien, um Videocontent in Wert zu setzen.
Nicht alle Informationsbroschüren, die offenkundig werbe- oder industriefinanziert sind, müssen ja per se schlecht sein. StreamingMedia, der US-amerikanische Informationsdienstleister zum Thema Videodistribution, hat ein neues Weißbuch veröffentlicht, in dem ein Dutzend Experten unterschiedliche technologisch/wirtschaftliche Positionen rund um die Verbreitung von Bewegtbildinhalten darstellen. Diese Experten stehen für wie Firmen Internap, Tremor Media, Level3 und andere.
Ob Verlag, der Bewegitbildangebote aufnehmen will, Unternehmen, dass plant, Kunden- oder Mitarbeiter mit Videos zu informieren oder Verband, der seine Arbeit transparenter machen will – in der Verbreitung von Videoinhalten lauern einige technische und wirtschaftliche Fallen, auf die die gesammelten Beiträge interessante Schlaglichter werfen. Der Download des Papiers „INNOVATION SERIES #7: How To Profit From Internet TV: Technolgies and Strategies for Monetizing your Video Content“ ist gegen Registrierung mit Name und Firmendaten möglich.
Add comment 31. Januar 2009
25 Jahre Apple Macintosh – ein Grund zum Schmunzeln
Der Mac feiert dies Jahr sein 25. Dienstjubiläum. Da ich zwischen 1985 und 2000 MACup herausgab (die weltweit zweite und europaweit erste Zeitschrift zum Apple Macintosh) ein ganz persönlicher Grund für einen kleinen Abweg in diesem Blog.
Wobei – ganz so abwegig ist das folgende Video hier dann doch nicht. Persifliert der jugendliche Steve Jobs doch anlässlich seiner Softwaretraumhochzeit mit Microsoft (ja, so war das damals) „Herzblatt“-Shows. Und gibt uns ganz nebenbei damit Anregungen, wie man mit Anleihen am Sofakartoffel-TV auch in einem Onlinevideo herzhafte Lacher landen kann. Und wenn Sie nicht auf Herzblatt stehen, dann amüsieren Sie sich halt über Herrn Gates.
Add comment 29. Januar 2009
Videojournalismus im Web & bei Tageszeitungen
Lernen Sie doch mal auf unterhaltsame Weise was zu diesem Thema dazu.
Schon seit geraumer Zeit liegt die lesenswerte Untersuchung „Bewegte Zeiten“ von Julia Schmid („websehen“) auf dem Tisch. Anlässlich der Mediale in Darmstadt wurden die Ergebnisse nun sehr unterhaltsam als Stop-Motion-Video umgesetzt. Ein Klick lohnt sich!
Add comment 21. Januar 2009
Microsoft: Anwärter auf „Schlechteste Video-Promo aller Zeiten“
Für den Tech-Szeneblog TechCrunch klar wie Kloßbrühe: Microsoft hat für sein Produkt „Songsmith“ die schlechteste Videopromotion aller Zeiten auf den Markt gebracht
Machen Sie sich doch erstmal selbst ein Bild:
Haben Sie’s überstanden? Vier Minuten siebzehn Sekunden Quietschegeträller und Holzschauspieler? Wenn es Sie interessiert, wie andere kultuvierte Menschen über diesen Höhepunkt der Videowerbung denken, dann schauen Sie sich doch mal die Kommentare bei TechCrunch an.
Übrigens: Das Produkt Songsmith läuft nur unter Windows. Der Computer im Video ist ein Mac (die können ja beides…).
Was lernen wir daraus? Auch wer groß ist, macht nicht automatisch gute Videowerbung. Welch ein Glück! Dann müssen ja auch „Kleine“ nicht automatisch schlechte machen…
Add comment 20. Januar 2009
Mit Video auf Google ganz oben
Warum Videos dabei helfen, auf Google viiiieeeeeellll besser gefunden zu werden
Da waren die Jungs bei Forrester Research mal wieder pfiffig: Nate Elliott beschrieb in einem Blogeintrag, warum und wie man dank Video die besten Chancen hat, auf die erste Seite der Googlesuchen vorzudringen.
Die Parameter sind schnell erzählt: Insbesondere Google mischt Videofundstellen und solche aus anderen medialen Quellen (Text, Bild). Da es aber bekannterweise zu fast jedem Suchwort bei Google jede Menge von Textfundstellen gibt, ist der Weg eines eigenen (Text-)Beitrags auf die vorderen Google-Seiten lang.
Ganz anders bei Video: Erstens sind viele Videos schlecht indiziert. Und zweitens gibt es weit weniger Videofundstellen als Text- oder Fotoergebnisse. Da Google nun mischt und die Videofundstellen unter die anderen Ergebnisse mengt, hat man mit einem bei YouTube eingestellten, gut indizierten Video viel mehr Chancen auf einen vorderen Suchergebnisplatz als mit allen anderen Medien.
Konkret gibt Elliott folgende Tipps:
• Bauen Sie Schlagworte in die Videodateinamen ein.
• Laden Sie Ihre Videos bei YouTube hoch und integrieren Sie diese Videos dann wieder auf Ihrer eigenen Website. Die Google-Algorithmen berücksichtigen die Zahl der Aufrufe bei YouTube.
• Nutzen Sie klug gewählte Schlagworte auch für den Titel Ihres Videos, Beschreibungen und Tags.
• Integrieren Sie Videos in die relevanten Textpassagen auf Ihrer Website. Die Suchmaschinen können aufgrund dieses Kontextes auch den Inhalt des Videos besser einordnen.
• Schaffen Sie eine Videobibliothek auf Ihrer Website, so findet Google Ihren Videocontent besser. Versehen Sie die Videos dort mit reichhaltigen Suchbegriffen.
Wenn Sie ausprobiert haben: Schreiben Sie mal, was dabei rauskam…
2 comments 20. Januar 2009
US-Yellowbook: Onlinezuwachs kompensiert Printrückgänge
Erfreulicher Trend bei US-Verzeichnismedien: Leichte Rückgänge im Printgeschäft werden durch hohe Zuwächse in den Onlineaktivitäten mehr als kompensiert
Greg Sterling hat eine aktuelle Zwischenbilanz-Veröffentlichung des US-amerikanischen Yellowbooks erschnüffelt:

Diese Zahlen per 30.9.08 bestätigen, dass der Gesamtumsatz wie auch der Umsatz pro Kunde im Printgeschäft mit 1,5% leicht rückläufig ist. Dass das Unternehmen trotz schwieriger Zeiten noch um 4,5% wachsen kann (auch das EBITDA wächst um 3,5%), ist einzig den Internetumsätzen zuzurechnen. Diese erreichen erstmals über 100 Millionen US-Dollar (genau: 101) und wachsen im Vergleich zum Vorjahr um 103,6%.
Wie die meisten GelbeSeiten- und Telefonbuchverlage hierzulande bietet auch Yellowbook die Veröffentlichung (und Erstproduktion) von Videoanzeigen im Rahmen von Onlinepaketen an. Der durchschnittliche Umsatz pro Onlinekunde von 443 $ deutet jedoch darauf hin, dass bisher die Videoproduktion zwar eine häufig genutzte Option, aber noch nicht der Regelfall ist.
Übrigens: Man kann nicht sagen, dass Yellowbook seine Videokunden durch und durch auf Rosen bettet. Wer den geplanten Dreh weniger als 24 Stunden vorher absagt, zahlt 200 €. Wer seine Onlinebuchung nicht wenigstens 12 Monate aufrecht erhält, zahlt 500 €. Und wer eine hochaufglöste Kopie seine 30 oder 60 Sekundenspots möchte, ist ebenfalls mit 500 € dabei.
Ich als Produzent solcher Spots finde, davon sollten wir lernen
)
Add comment 20. Januar 2009


