Archive for März 2009
Mehr Erfolg im B2B mit Online Video
Ein neues Whitepaper von Brightcove erläutert, wie Unternehmen den Traffic auf ihrer Website erhöhen und mehr Leads generieren
Die Onlinevideo-Plattform Brightcove legt ein neues, 13seitiges Whitepaper unter dem Titel „Boosting B2B Marketing Results with Online Video“ vor. Das Papier rechtfertigt, wie ich meine, die nötige Registrierung bei Brightcove.
Der erste Verdienst der kleinen Studie liegt darin, dass sie Nutzen und Funktion von Onlinevideos zunächst getrennt nach den grundlegenden Marketing-Kategorien „Inbound“ und „Outbound“ darstellt. Der zweite resultiert aus der „Toolbox“ – kurzen, prägnanten Tipps am Ende der beiden Kapitel, wie man Onlinevideo optimal für sein Unternehmen nutzt. Um Ihnen nicht gleich das ganze Whitepaper zu verraten, beschränke ich mich hier auf diese Tipps.
Für Outbound-Marketing:
• Verbessern Sie Ihr Outboundmarketiung durch Einbindung von Video in multimediale Banner und virale Kampagnen
• Integrieren Sie Videostills als Gestaltungselemente in Directmails und Emails um Verkehr auf Ihre Website zu lenken
• Schaffen Sie frei nutzbaren Videocontent für Blogger
Für Inbound-Marketing:
• Optimieren Sie Dateinamen, Titel und Schlagworte Ihrer Onlinevideos
• Integrieren Sie Videos auf Ihre gesamte Website verteilt, vor allem auf allen Eingangsseiten (Product landing und andere entry pages)
• Umgeben Sie die Videos mit relevanten Textinhalten, die Suchmaschinenrankings verbessern helfen
• Stimmen Sie Dateinamen und die Namen der sie enthalten Seiten Ihres Webauftritts aufeinander ab
• Verbreiten Sie Ihr(e) Videos durch mehrere Videoplattformen, um so Qualität wie Quantität der auf Sie verweisenden Links zu erhöhen
• Stimmen Sie Suchbegriffe bei bezahlter Suche sowie die dazu gehörigen Videos auf den entsprechenden Zyklus Ihrer Vertriebsanstrengung ab
• Stellen Sie Ihren Kunden Videos zur Verfügung, mit denen diese Ihre Produkte und Services bestmöglich präsentieren können
Gelungene Stichworte, die durch prägnante Beispiele und Forschungsergebnisse aufgepolstert werden. Z.B. den Verweis auf eine Untersuchung von MarketingSherpa, dass 80% der Investitionsentscheider behaupten, sie hätten ihren Lieferanten gefunden – nur 20% der Lieferanten haben ihre Kunden gefunden…
Add comment 30. März 2009
Onlinevideowerbung – von der Mehrheit der Nutzer akzeptiert
Die aktuelle W3B-Studie belegt die Akzeptanz von Videowerbung im Web
Was für den Anwender umsonst ist, muss dennoch von irgendjemandem finanziert werden – das versteht offenbar auch die Mehrheit der Videonutzer im Web. So kommt die aktuelle W3B-Studie des Internet-Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Fittkau & Maaß zu dem Ergebnis, dass 58% der deutschen Internet-Nutzer Online-Videowerbung akzeptiert.
41,8% wünschen sich den Werbebeitrag vor, 13,9 nach und nur 2 % während des ausgewählten Videos. 26,1% würden auf das Betrachten des Videos verzichten, wenn im Gegenzug Werbung abgespielt würde. Wer regelmäßig Onlinevideos schaut, ist Werbung gegenüber aufgeschlossener – hier beträgt der Verweigereranteil nur ein Sechstel.
Nur 16% der Nutzer würden mehr als 20 Werbesekunden akzeptieren – das Gros wünscht Werbung von maximal 5 Sekunden (28,1%), max. 10 Sekunden (27,9%) oder max. 15 Sekunden (17%).
Den unkreativen Werbern, die schnell mal TV-Spots ins Web portieren, geben die User klar Paroli: Rund zwei Drittel der Internet-Nutzer möchten speziell für das Internet gemachte Video-Werbung.
Add comment 26. März 2009
Vertrauen einmal anders: „Superguarantee“ für amerikanische GelbeSeiten-Kunden
Der amerikanische GelbeSeiten-Anbieter „Superpages“ geht mit einer Zufriedenheitsgarantie neue Wege
Häufig tauchte in meinen zurückliegenden Posts die Dimension „Vertrauen“ auf, wenn es um Argumente für Videomarketing ging. Da Videobeiträge besonders authentisch sind, ist Videomarketing ein guter Weg, um Vertrauen bei potentiellen Kunden aufzubauen. So ist es nur folgerichtig, dass Anbieter von Businesslistings, insbesondere GelbeSeiten- und Telefonbuchverlage, zu den Vorreitern in diesem Segment gehören.
Die amerikanischen SuperPages gehen nun einen Schrtt weiter und bieten ihren Kunden (den Inserenten) sowie den Endkunden, die diese beauftragen, eine „Superguarantee“ an. Damit garantieren Sie dem auftraggebenden Endkunden, dass sein Auftrag auch zu seiner Zufriedenheit ausgeführt wird. Wenn nicht, erhält er 500 US-$.
Diese Zufriedenheitsgarantie wird immerhin für rund 3000 Branchen und Rubriken gewährt – nicht jedoch z.B. für Anwälte oder Chrirurgen. Sie ist ferner an Bedingungen geknüpft – so müssen sich sowohl der Inserent als auch der Konsument für das Programm registrieren. Und der Konsument wird gebeten, am Ende Bewertungen über die Arbeit des Dienstleisters abzugeben.
Die SuperPages betreten mit diesem Schritt Neuland und leisten einen innovativen Beitrag zur Optimierung von geschäftlichen Beziehungen. Wie Greg Sterling in seinem Blog bemerkt: Aus einem Produkt wird eine Dienstleistung. Ein bloßes Nachschlagewerk entwickelt sich zum Mediator und Regulator – aus einem informationsvermittelndem Verlag wird ein Dienstleister, der die Transaktionen seiner Kunden absichert. Chapeau!
Add comment 22. März 2009
In 10 Wochen zum qualifizierten Videojournalisten
Die österreichische News on Video bietet zehnwöchige Seminare zum Einstieg in den neuen Beruf
Viele Wege führen in den Beruf des Videojournalisten – nur wenige davon über eine profunde Ausbildung. Die in Wien ansässige News on Video bietet im deutschsprachigen Raum den derzeit wohl qualifiziertesten Einstieg in den Zukunftsberuf. In zehnwöchigen Kursen wird mit hohem Praxisanteil das Rüstzeug vermittelt, um Fernsehsendern, Web- und Spartenanbietern Bewegtbildbeiträge anbieten zu können.
4800 € stellt das Team um den Nachrichtenprofi Martin Wolfram und den Kulturmanager Andreas Modritsch den Schülern für die Ausbildung in Rechnung. Dafür werden folgende Inhalte vermittelt:
* Drehen auf verschiedenen HD-Digitalkameras
* Umgang mit Licht
* Der perfekte Ton
* Schnitt auf Apple MacIntosh Final Cut
* Postproduktion
* Recherche
* Aufarbeitung journalistischer Quellen
* Interviewtechnik
* Konzeption von Beiträgen
* Dramaturgie
* Bildaufbau
* Aufbau des Spannungsbogens
* Einsatz von Musik
* Texten fürs Fernsehen
Die ersten zwei Wochen der Ausbildung dienen der Grundlagenvermittlung, danach werden konkrete journalistische Formate erarbeitet und eigene Themen der Kursteilnehmer umgesetzt. Bemerkenswert ist die hervorragende technische Ausstattung – für jeden Kursteilnehmer steht permanent Equipment von der Kamera bis zum eigenen Schnittplatz im Wert von rund 10.000 € zur Verfügung.
Kursaufbau und -inhalte entstanden aus den Anforderungen des österreichischen Privatsenders Puls 4, der bereits seit ca. 4 Jahren maßgeblich auf Videojournalisten setzt und seinen VJ-Nachwuchs durch News on Video ausbilden läst. Neben dem zehnwöchigen Basiskurs bietet News on Video auch ein- und mehrtägige Profi- und Aufbaukurse an.
Im Gegensatz zu unseren eigenen Ausbildungsangeboten bei der Producer-Academy, die mehr auf imageorientierte Videoproduktionen ausgelegt sind, steht bei News On Video der Bewegtbild-Journalismus im Vordergrund. Ein Angebot, um das die Mediengroßmacht Deutschland die sehr viel kleinere und konzentriertere Medienlandschaft Österreichs durchaus beneiden kann.
Add comment 22. März 2009
Umfrageergebnis: Das Gros der Videoproduktionen kostet über 5000 €
Nicht repräsentativ, aber dennoch interessant – meist geben Auftraggeber mehr als 5000 € für ihre Videoproduktion aus
Gern jammere ich darüber, dass bei meinen kleinen Umfragen viiiiiiel zu wenig Leser teilnehmen. Aber auch aus 10 Antworten kann man einen Trend ablesen. Vor rund 6 Wochen fragte ich: Wieviel Geld haben Sie für eine Videoproduktion ausgegeben? Nun haben immerhin 10 Blogleser geantwortet, und ich möchte die Ergebnisse nicht für mich behalten:
• Je 3 haben über 5.000 € oder sogar über 10.000 € für eine Videoproduktion in die Hand genommen
• 2 gaben zwischen 2.500 und 5.000 € aus
• Einer lag unter 500 €, ein weiterer zwischen 1.000 und 2.500 €
Wie’s scheint, haben die standardisierten Angebote von Telefonbuchverlagen/GelbeSeiten, Wer liefert was? oder auch aus unserem eigenen Haus – SightseekerMedien – durchaus noch eine Außenseiterstellung. Aber erstens entwickelt sich dies kontinuierlich – und zweitens können wir zum Glück auch „teuer“…
Add comment 18. März 2009
The Age of Sampling: ThruYou
Heute die Abteilung Kultur statt Werbung: Kutiman’s ThruYou-Projekt auf YouTube
Darf man knapp zwei Wochen nach Erscheinen eines YouTube-Strassenfegers noch in einem Blog drüber schreiben? Ich entschuldige mich mit Skiurlaub und tu’s einfach mal.
Kutiman alias Ophir Kutiel, ein israelischer Musiker und Producer, war in Fragen des geistigen Eigentums nicht wirklich pingelig. Und schuf aus Hunderten (Tausenden?) von auf YouTube erschienen Videos wirklich einzigartige Collagen (neudeutsch: Samples). Musikalisch wie videoästhetisch überzeugen seine sieben Produktionen innerhalb des ThruYou-Projekts allemal – und sorgen damit für einen echten YouTube-Blockbuster. Rund 470.000mal wurde allein das Video This it what it became in den zehn Tagen nach Upload geladen, alle sieben Produktionen im Spannungsfeld zwischen R&B, Funk, Afro und Reggae, haben weit über eine Million Abrufe.
Was lernt uns das? Die im Web allgegenwärtigen Videos – oft belanglos, oft technisch mäßig und allzuoft beliebig – bilden in sich einen Gestaltungshumus, auf dem Innovatives wächst. Das, was wir heute als Video verstehen, ist nur eine Momentaufnahme – neue Ausdrucks- und Gestaltungsformen entstehen, ein neuer Umgang mit dem Medium wächst. Drum: haben Sie nicht unnötig viel Respekt vor bewegten Bildern. Probieren Sie sie doch einfach mal aus. Vielleicht landen Sie ja auch mal in einem Kutiman-Kunstwerk
Add comment 17. März 2009
Blackberry vs. Apple
Warum lange reden, wenn man’s auch im bewegten Bild ausdrücken kann? Fragt sich Smartphone-Klassiker Blackberry und schießt sich ein auf Apples iPhone…
Add comment 8. März 2009
Onlinevideomarketing – so steigt man als KMU am besten ein
Viele Wege führen zum eigenen Videobeitrag. Welcher ist für Klein- und Mittelbetriebe der beste?

Noch vor zwei Jahren war es für kleine und mittlere Unternehmen nahezu unmöglich, ohne Schwarzarbeit oder einen befreundeten Videoproduzenten ein ordentliches Video-Kurzportrait über die eigene Unternehmung für unter 1.000 Euro fertigen zu lassen. Heute kann man derartige Beiträge für dreistellige Budgets von Verzeichnismedien wie Telefonbuch- und GelbeSeiten-Verlagen, (Branchen-)Portalen und Suchmaschinen wie Wer liefert Was?, durch lokale TV-Stationen oder durch neuartige Videoproduzenten wie unser Unternehmen SightseekerMedien produzieren lassen.
Welcher Weg ist der Beste? Wie so oft, sollten Sie sich zunächst über Ihre Ziele klar werden, bevor Sie dies entscheiden können. Qualitativ haben diese Produktionen zumeist ale ein ähnliches Niveau. So sind es oft auch nicht die produktionsspezifischen, sondern eher die auf die spätere Verwendung abzielenden Aspekte, in den sich die Produktionen unterscheiden.
• Brauchen Sie eine Videoproduktion nur für einen definierten Zweck (Eintrag in Das Oertliche o.ä.), oder wollen sie damit umfassend und auf diversen Portalen werben?
• Haben Sie besondere technische Anforderungen (Aufführung auf Messen, bei Tagen der offenen Tür) und brauchen Sie z.B. eine für Großbildprojektionen optimierte Qualität?
• Wollen Sie kostengünstig erste Erfahrungen sammeln oder haben Sie bereits so etwas wie eine eigene „Bewegtbildstrategie“?
Der wahrscheinlich kostengünstigste Einstieg sind die Produktionen, die Sie bei Verzeichnismedien im Rahmen von Jahresbuchungen in Auftrag geben können. Diese sind häufig Bestandteil von Paketen, die – je nach Medium – zwischen 50 und 100 € pro Monat zu haben sind. Der große Vorteil: Sie haben gleich eine Jahrespräsenz in einem relevanten Onlineverzeichnis wie den GelbenSeiten oder Wer liefert Was? dabei. Häufig sind die Verlage, die diese Paketangebote geschnürt haben, auch großzügig, was die weiterführende Nutzung dieses Videos zum Beispiel auf Ihrer Unternehmenswebsite oder andere hauseigene Zwecke angeht. Gar nicht, schwieriger oder nur gegen Aufpreis zu haben sind hingegen Nutzungen auf anderen Portalen oder im Fernsehen.
Wer ins Onlinevideomarketing einsteigt, will all dies vielleicht ja auch gar nicht. Dann ist auch das 30sekündige Standardformat eine prägnante Form, um sich und seine Leistungen vorzustellen – und die knapp zweistündige Produktion eine gute und überschaubare Möglichkeit, in dieses neue Medioum und seine Erstellung reinzuriechen.
Wer einen ausführlicheren Beitrag wünscht oder z.B. höhere technische Qualität für die spätere Aufführung auf Beamern oder HD-Displays braucht, kann dies übrigens auch bei einigen der Verzeichnismedien als Add-on buchen. Auch mit diesen Aufpreisen sind die Produkte häufig die kostengünstigsten am Markt.
Wer jedoch von vorneherein davon ausgeht, vielleicht sogar mehrere Beiträge in unterschiedlichen Längen und für eine Vielzahl von Medien zu produzieren und zu optimieren, wird sich in den vorgenannten Paketen nicht unbedingt wiederfinden. Dann empfiehlt sich die direkte Beauftragung etwa bei SightseekerMedien oder einer anderen Produktion, die sich sowohl mit den mittellangen (ca. 1:30 bis 3 Minuten) als auch den kurzen 30sekunden Formaten auskennt. Diese Lösung ist allein deswegen etwas teurer, weil die Bundle-Rabatte der platzierenden Verlage wegfallen – sie ist aber flexibler, weil so die Nutzung für alle Zielmedien sichergestellt werden kann.
Immer häufiger bieten auch lokale Fernsehsender diese Kurzproduktionen ihren Kunden an. Auch hier sollten Sie im Vorfeld die späteren Nutzungsrechte und die technische Qualtät abklären – viele Lokal-TV-Anbieter haben sich in ihrer Ausrüstung voll am „klasischen“ Fernsehen orientiert und können deshalb HD/HDV-Formate nur gegen erhebliche Aufpreise anbieten.
Wei auch immer Sie sich entscheiden – nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, darüber nachzudenken, was sie von einem solchen Video erwarten und wie sie es in den kommenden 12 Monaten einsetzen wollen. Denken Sie nicht für die Ewigkeit, sondern orientieren Sie sich an der Marketingplanung für das kommende Jahr. Dann sind Sie der „richtigen“ Entscheidung schon ein ganzes Stück näher
Add comment 2. März 2009


