Archive for April 2009
Video-Visitenkarte: Herausforderung 30 Sekunden
Wieviel Botschaft kann man in einer 30sekündigen Videovisitenkarte unterbringen? SightseekerMedien im Selbstversuch
Onlineverzeichnisse wie Wer liefert Was? und GelbeSeiten bieten als Standardformat 30sekündige Videoportraits an. Wir bei SightseekerMedien nennen diese „Video-Visitenkarten“. Im Rahmen der von den Verlagen angebotenen Standardprodukte gibt es fest definierte EInstellungen, eine passende Musikbibliothek sowie eine erprobte Dramaturgie.
Wer ein etwas individuelleres Produkt wünscht, gibt eine eigene Video-Vistenkarte in Auftrag und kann diese bei den Verzeichnismedien im Rahmen der jeweiligen Veröffentlichungspakete hochladen. Die Herausforderung: Wie bringe ich auf 30 Sekunden die wichtigsten Infos zum Unternehmen ‘rüber? Was zeichnet uns aus, was ist unsere Leistung, für wen arbeiten wir? Dabei sollte das Zeitlimit unbedingt eingehalten werden – es gibt durchaus Verlage, die Beiträge von mehr als 30 Sekunden Dauer nicht akzeptieren.
Wir haben jetzt den Selbstversuch gewagt und in eigener Dramaturgie eine solche Visitenkarte für SightseekerMedien produziert. Dabei haben wir bewusst kein Equipment eingesetzt, dass nicht auch bei der Produktion „normaler“ Video-Visitenkarten zum Einsatz käme (Bluescreen o.ä.). Musik, Schnitt und Motivwahl sind jedoch individuell – schauen Sie mal rein!
5 comments 29. April 2009
Videodreh: Gute Vorbereitung ist der halbe Erfolg
Neue Tipps, wie Sie sich auf einen Videodreh für Wer liefertWas?, Telefonbücher oder GelbeSeiten vorbereiten

Schon vor gut einem halben Jahr hatte ich zehn Tipps gegeben, wie Sie sich persönlich auf einen Dreh für eine Videovisitenkarte vorbereiten. Da jedoch auch große Stars am besten in einem perfekten Umfeld zur Geltung kommen, hier nun ergänzende Tipps, wie Sie Ihr Unternehmen, Mitarbeiter, Kunden und die ausgewählten Drehorte auf den Dreh vorbereiten.
1. Auch Orte können freundlich sein.
Ein aufgeräumtes Ambiente, angenehme Dekoration, vielleicht ein paar frische Blumen oder eine Obstschale – manchmal sind es Kleinigkeiten, die uns an einem Ort angenehme Atmosphäre vermitteln. Versuchen Sie Ihr Unternehmen mit den Augen eines Erstbesuchers zu sehen. Überzeugen Sie Ihren Lehrling, dass der Bildschirmschoner kein Zombiemotiv sein muss, und Ihren Gesellen, dass das Pinup-Motiv in der Werkstatt vielleicht Teile der Kundschaft abschrecken könnte.
2. Vermeiden Sie menschenleere Drehorte
Ein Gastraum ohne Gäste, ein Showroom, in dem sich niemand etwas ansieht, ein Wartezimmer, in dem gar niemand wartet – solchen Szenen vermitteln nicht den Eindruck, Sie seien gut im Geschäft und bei Ihren Kunden beliebt. „Organisieren“ Sie sich für den Dreh Kundschaft oder Patienten – oder Menschen, die es sein könnten: Mitarbeiter, Freunde, Verwandte. Bitte bedenken Sie, dass jeder, der am Ende im Film auftaucht dazu (schriftlich) zugestimmt haben sollte.
3. Es geht nicht um Schauspiel, sondern um lebendigen Alltag
Weder Sie noch ein Mitarbeiter oder ein Kunde sollte im Film irgendetwas tun, dass nicht „völlig normal“ ist. Ein Vertriebsmitarbeiter oder Inhaber berät, ein Sachbearbeiter telefoniert, sitzt am Computer oder sortiert, Facharbeiter bedienen Maschinen, Teams besprechen sich oder mit Kunden, ein Kunde stellt Fragen, probiert aus oder hört zu. Machen Sie dies und nur dies – alles andere wirkt leicht gestelzt und wenig authentisch.
4. Arbeiten Sie das typische Ihres Berufs und Unternehmens heraus
Ein Handwerker sägt, schweißt oder näht. Ein Doktor untersucht, befragt und behandelt. Ein Architekt plant, koordiniert und berät. Wo immer möglich, sollten Sie typische Aspekte Ihrer Tätigkeit und Ihres Unternehmens ins Bild setzten – das ist das, was Kunden erwarten, deshalb flöst es Vertrauen ein. Und wenn Sie innerhalb des Typischen noch besondere Akzente setzen können – um so besser. Wenn z.B. das Beratungszimmer des Anwalts eine besondere Atmosphäre vermittelt oder beim Arzt besondere Behandlungsmethoden (Naturheilkunde, individuelle Gesundheitsleistungen) angeboten werden, sollte dies nach Möglichkeit nircht nur genannt sondern auch gezeigt werden.
5. Halten Sie Berufs- und Sicherheitsstandards ein
In vielen Fällen haben Berufsgenossenschaften oder Kammern Sicherheitsvorschriften oder Regeln in Bezug auf Selbstdarstellung und Eigenmarketing definiert. Bitte sorgen Sie unbedingt dafür, dass diese beim Dreh eingehalten werden – so vermeiden Sie Aufpreise für nachträglichen Mehraufwand und (im Extremfall) Abmahnungen Wettbewerbern, die auf Ihr neues Video ganz neidisch sind und es lieber gestern als morgen aus dem Verkehr ziehen möchte.
Sie werden sehen: Gut vorbereitet zeigt sich Ihr Unternehmen wie von selbst von seinen besten Seiten!
2 comments 26. April 2009
Agieren oder reagieren – warum Handelsmarken das Outlet-Videomarketing nicht verschlafen dürfen
Suchmaschinen und Verzeichnisse erweitern die Angebote für Onlinevideomarketing kontinuierlich – verschlafen Marken mit flächendeckenden Vertriebsnetzen den Trend?
Wer lange genug zählt, wird feststellen, dass in Online-Telefonbüchern, Lieferantensuchmaschinen und Branchenverzeichnissen sowie auf Videoplattformen bundesweit um die 10.000 Unternehmen mit eigenen Videoportraits präsent sind. Das ist bisher eine Marktausschöpfung im Promillebereich – aber ein Volumen, welches sich pro Jahr mehr als verdoppelt. Längst ist vom Autohaus über die Versicherungsagentur bis zum Reisebüro so mancher pfiffige Selbständige oder Fillialist auf das neue Medium aufmerksam geworden und nutzt seine Vorzüge.
Haben Sie was gemerkt? Die Beispiele stammen alle aus Branchen, in denen Hersteller-/Konzernbindung eine große Rolle spielen. Autohäuser sind meist an Marken/Hersteller gebunden, Versicherungsagenturen repräsentieren einen Anbieter und große Reiseveranstalter wollen ebenfalls mit eigener CI in der Fläche präsent sein.
Eigene Corporate Identity, auch bei den Fachhändlern und Repräsentanten in der Fläche – dafür geben VW und Co Milliarden aus. Während einerseits die letzte Schraube im Shop normiert ist und jeder Quadratzentimeter eines Händlerinserats vorgegeben, verschlafen andererseits dieselben Handelsmarken und Fillialisten den Trend zum lokalen Onlinevideomarketing.
Klar – die Hochglanzprodukton für die Marke, das in Szene setzen des neuesten Modells ist ein gesetzter Standard. Doch Video und Film entwickeln sich mit Hochgeschwindigkeit zum „Below-the-line“-Medium, zu einem relevanten Mittel im Marketing für und von den Fillialen vor Ort.
Wie Anfragen bei SightseekerMedien zeigen, denken die ersten flächendeckend vertretenen Marken über einen einheitlichen Videoauftritt ihrer Händler und Outlets nach. Und haben dabei durchaus verstanden, dass es vor allem darum geht, die Individualität und Besonderheit der Filliale herauszustellen und nicht nur für die Marke zu werben – das geht im Fernsehen auch. Man muss raus, raus zu jedem einzelnen Händler, Vertreter, Filliale – nur so zeigt man die Menschen und Betriebe, die engagiert für die Marke arbeiten und deshalb für den Kunden so wichtig sind.
Noch haben es Marken und Konzerne in der Hand, die Onlinevideo-Aktivitäten ihrer Vertriebspartner weitgehend frei von Wildwuchs zu gestalten. Aber was ist, wenn erst 100 Händler einer Marke mit ganz unterschiedlichen Onlinevideos in allen möglichen Verzeichnissen präsent sind? Wie kriegt man die da wieder raus und auf einen einheltlichen Auftritt umgerubelt?
Das Internet hat ein langes Gedächtnis. Deshalb ist gut beraten, wer frühzeitig Trends wie den zum Onlinevideomarketing erkennt und für sich nutzt. Das gilt auch für die „Großen“ – (Handels-)Marken und Fillialisten.
Add comment 18. April 2009
Verschiebt Onlinevideo die Grenze zwischen Vertrieb und Marketing?
Harter Verkauf versus Emotion & Information – verschieben sich die Grenzen?
Gern greife ich hier im Blog Themen auf, die in Diskussionen mit Kunden aufgeworfen wurden. Z.B.: Ist Videomarketing eher ein flankierendes Werkzeug oder kann es dazu dienen, wesentliche Aspekte des Verkaufsprozesses zu optimieren?
Dass ich, quasi von berufs wegen, absoluer Anhänger der zweiten These bin, muss ich kaum betonen. Doch worauf stütze ich diese Meinung?
1. Auf die „Ehrlichkeit“ des Mediums Video.
Natürlich geht es auch im Videomarketing um schöne Bilder, natürlich setzt es „in Szene“. Aber aus einem bodenständigen Ausflugslokal wird so noch lange kein Haut-Cuisine-Mekka, und aus dem Szenesecondhandklamottenhändler mit Migrationshintergrund kein geleckter Herrenausstatter. SOLL JA AUCH NICHT – getreu der Devise „auf jeden Topf passt ‘n Deckel“ geht es ja vielmehr darum, dass der Familienausflug in der Waldschänke und der kultivierte Spesenritter beim Sternekoch landet. Gutes Marketing ist immer auch Matching, es geht darum, Zielgruppen und Angebote zusammen zu bringen. Und das bilder- und emotionsreiche Marketingmedium Video hilft halt hervorragend, die Spreu vom Weizen zu trennen. Das sollte übrigens auch ein guter Vertriebler tun – es sei denn, Stammkunden wären ihm Wurst.
2. Auf die Stärke des Mediums Video, auch komplexe Sachverhalte leicht konsumierbar zu vermitteln.
Ob es darum geht, Designermesser zu schleifen oder mich für eine neue Stadt als künftigen Wohnort zu begeistern – Video kann mir besser als jedes andere Medium einen solchen komplexen Sachverhalt vermitteln, ohne dass ich mich sonderlich anstrengen muss. Kein Abstrahieren, kein Kleingedrucktes. Ja – ein guter Vertriebler kann derartige Dinge auch gut ‘rüberbringen. Aber lohnt dies beim jeweiligen Deckungsbeitrag, den das Produkt abliefert? Und hat er überhaup die Zeit dazu?
3. Auf die jederzeitige Verfügbarkeit von Onlinevideos
Rund 15% aller Zugriffe auf diesen Blog erfolgen nachts zwischen 23 und 6 Uhr. Offenkundig haben auch um diese Zeit irgendwelche Leute ein Informationsinteresse, dass befriedigt werden will. Ist dies nicht auch im Verkauf so? Wenn ich in den Spätnachrichten erfahre, dass morgen der Frühling ausbricht, ich aber meine Liegenauflagen im letzten Herbst hingehunzt habe, dann will ich gern auch nach Mitternacht ordern. Je besser man mich über das Produktangebot informiert – zum Beispiel mittels eines Produktvideos – desto eher bin ich bereit, in Qualität oder einen etwas teureren Anbieter zu investieren. Und je mehr Umsatz online gemact wird, desto wichtiger die jederzeit verfügbare, komplexe Produktinformation, am besten per Video. Denn dann ersetzt sie den Vertrieb – auch um 2 Uhr 37 in der Früh.
Add comment 14. April 2009
Warum und wie man mit Onlinevideos bares Geld spart
Drei Thesen, warum Videos nicht nur Geld kosten, sondern auch unmittelbar beim Sparen helfen.
Kürzlich meinte ein Kunde, in diesen Zeiten wolle er Geld nur für Dinge ausgeben, die ihm helfen würden, an anderer Stelle Geld zu sparen. Und ich solle ihm wenigstens drei konkrete Beispiele nennen, wo und wie ein Onlinevideo hilft, Geld zu sparen.
Hier sind sie:
1. Onlinevideos reduzieren Vertriebsaufwand.
Je konkreter die Vorstellung eines potentiellen Kunden von Ihrem Unternehmen, Ihrem Produkt-/ oder Serviceangebot und vielleicht auch von den ihn betreuenden Mitarbeitern ist, desto besser kann er entscheiden, ob er mit Ihnen zusammenarbeiten will oder nicht. Onlinevideos geben einen sehr plastischen, athmosphärischen und persönlichen Eindruck von Ihren Leistungen und Angeboten. Deshalb reduziert sich die Menge unnötiger Blindanfragen und gleichzeitig erhöht sich die Menge konkreter – zu Ihrem Unternehmen passender – Geschäftskontakte. Onlinevideos machen Ihren Vertrieb effektiver – das spart bares Geld.
2. Videos können billiger breit gestreut werden als viele andere Werbemittel.
Onlinevideos sind digital und deshalb beliebig reproduzierbar. Der Versand als Email, Video-PDF oder auch die Verlinkung eines Werbemittels/Emails auf das Video bringt de facto keine Kosten mit sich – etwa im Gegensatz zum Versand von Brorschüren. Teilweise reproduzieren Dritte Ihr Video – beispielsweise zufriedene Kunden oder Patienten, die es weiterversenden. Sie können es auf einer Vielzahl von Plattformen kostenfrei einstellen, und auch die kostenpflichtigen Angebote sind oft – gemessen an der vermittelten Informationsmenge – verblüffend günstig.
3. Videos sind ein effektives Werkzeug im in der SEO und senken dadurch Ihre Kosten für bezahlte Suchen
Videos verbessern Ihr Googleranking, da Videocontent von Google de facto bevorzugt wird (siehe auch meinen Beitrag Mit Video auf Google ganz oben). Wenn Sie ein paar Regeln einhalten (z.B. aussagekräftige Dateinamen, Einbettung in ein „schlagwortadäquates“ redaktionelles Umfeld innerhalb Ihrer Website und Einstellen Ihres Beitrags auf YouTube mit Verlinkung auf Ihre Homepage), dann verbesser Sie für kleines Geld Ihr Ranking bei Google. Und je einfacher man Sie mit einer organischen Suche findet, desto weniger Geld müssen Sie für bezahlte Suchen ausgeben
3 comments 6. April 2009


