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Sponsored YouTube-Videos – Google überträgt Erfolgsrezept auf YouTube
Neue Option für’s Videomarketing: Videos bei YouTube zu schalten
Von Google kennen und schätzen wir’s: die Adwords-Anzeigen, jene kleinen Inserate, die oberhalb und rechts der organischen Suchergebnisse angezeigt werden. Anzeigen, die sich (mehr oder minder) auf den gesuchten Content beziehen – Anzeigen, die schnellen Kontakt zwischen Kunde und Anbieter versprechen.
Dieses Erfolgsrezept überträgt Google jetzt auf YouTube. YouTube, längst zur zweithäufigst genutzten Suchmaschine avanciert, bietet künftig „sponsored Videos“, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren.
Voraussetzung sind ein bereits existierendes und auf YouTube eingestelltes Video sowie ein Google-Adwords Konto. Der Nutzer verknüpft YouTube und Adwords-Konten und erstellt dann eine Anzeige mit Bild, Anzeigentext und Suchwörtern. Diese (Display-)Anzeige wird dann neben den Suchergebnissen und im Bereich „ähnliche Videos“ angezeigt.
Bei SightseekerMedien haben wir bereits gute Erfahrungen mit Google-Videoanzeigen gemacht. Wir gehen davon aus, dass auch dieses neue Werbeformat sehr gut funktionieren wird. Denn für mich ist es wahrscheinlich, dass dieses bei Google weitgehend gelernte Format sich auch auf YouTube schnell durchsetzen wird. Die Frage ist nur, wie schnell
2 comments 14. Oktober 2009
Praxistipp-Videomarketing Nr.1: Video-Produktpräsentationen im Rahmen eines Messeauftritts
In loser Folge werde ich künftig im Rahmen dieses Blogs „Praxistipps Videomarketing“ veröffentlichen. Gestartet wird mit Video-Produktpräsentationen, die kostengünstig im Rahmen eines Messeauftritts entstehen können
Worum geht’s? Auf Messen präsentieren Sie Ihre aktuellsten und wichtigsten Produkte. Im Rahmen von am Rande der Messe produzierten Video-Produktpräsentationen stellen Sie diese so vor, wie sie diese auch Ihren Messebesuchern vorstellen würden.
Warum ist das sinnvoll? Für einen Messestand, der Ihre Unternehmens-CI widerspiegelt und die wichtigsten Vertriebs- und Präsentationsthemen bündelt, gibt Ihr Unternehmen nennenswerte Summen aus. Warum sollen diese nach wenigen Tagen Messepräsenz Geschichte sein? Begreifen Sie Ihren Messestand als eine Art firmeneigenes TV-Studio – in Ihrer CI, mit Ihren Produkten, mit Ihren Slogans und vielleicht auch mit Ihren Events (Promotoren etc.). Nutzen Sie diese Investition über den Messetag hinaus, indem Sie die relevanten Themen Ihrer Messepräsenz im Rahmen von Video-Produktpräsentationen festhalten.
Wo und wie kann man’s nutzen? Eine Video-Produktpräsentation
• verschicken Sie bei künftigen Produktanfragen mit ihren Angeboten als Video-PDF an Ihre Kunden
• platzieren Sie im Rahmen Ihrer Produkt- und Servicebeschreibungen auf Ihrer eigenen Website,
• können Sie möglicherweise auch auf der Website der Messe platzieren („virtuelle Messe“)
• übermitteln Sie an Fachportale/-zeitschriften und Blogs aus Ihrem Fachgebiet – Bewegtbildmaterial wird gern genutzt (wenn es nicht allzu werblich, sondern eher informativ daher kommt)
• distribuieren Sie bei geeignetem Thema über die großen Videoplattformen. Ganz wichtig: Noch lassen sich viele Themen mit Videos „besetzen“ und erzielen so bei Google-Suchen gute Platzierungen im Rahmen der Suchergebnisse!
• nutzen Sie ggf. für Landingpages oder Video-Ads im Rahmen Ihrer Vertriebsaktivitäten
• übermitteln Sie an Ihre Vertriebspartner, die diese Beiträge dann ihrerseits in ihren Webaufritt oder die Kundenansprache integrieren.
Wo und wie wird produziert? Die Video- Produktpräsentation wird auf Ihrem Messestand produziert, möglicherweise außerhalb der Publikums-Öffnungszeiten, meist in Form einer O-Ton-Reportage. Varianten sind eine Interviewsituation (Interviewer sollte Zielgruppennähe/Fachkompetenz ausstrahlen) oder ein Livecast (empfehlen wir nur in Ausnahmefällen). Auch die Auftritte von Promotoren können mitgeschnitten werden, wenn ausführliche Produktvorstellungen dokumentiert und später im Web vorgehalten werden sollen.
Worauf ist zu achten? Verzichten Sie auf blumige aber unkonkrete Allgemeinplätze, seien Sie konkret, präzise und authentisch. Deshalb empfehlen wir eine direkte Ansprache im O-Ton durch Geschäftsführer, Vertriebsleiter oder Entwicklungschef. Beschreiben Sie in wenigen knappen Sätzen, für wen das Produkt/der Service geeignet ist und welche Vorteile geboten werden. Wir unterlegen Ihr Statement mit Bildern Ihres Produkts oder seiner Anwendung. Streben Sie ein Länge von maximal 90 Sekunden an (im Rahmen von Video-Ads < 40 sek.) – eine solche Produktpräsentation ist keine Bedienungsanleitung, sondern eine konkrete Vorteilsargumentation.
Add comment 10. August 2009
Öffentlichkeitsarbeit mit Video – funktioniert das? Und wie?!?
Anregungen in Sachen Video-PR für Firmen, die (noch) nicht im DAX sind
Für die Großen ist alles ganz einfach. Die sind doch eh dauernd in TV und Web präsent – und ihre größte Sorge ist, dass bei den Bildern aus der Produktion bloß nich die vorletzte Baureihe gezeigt wird…
Gut – ganz so einfach ist es auch für Großunternehmen nicht. Wenngleich durchaus nicht jedes seine Hausaufgaben gemacht hat und das nötige Arsenal an Bewegtbildmaterial vorhält, um den Journalisten in Anstalten, Sendern und Portalen die Arbeit leicht zu machen. Doch unzweifelhaft ist, dass es für große Unternehmen und Marken halt a bisserl einfacher ist, mal auf Sendung zu sein.
Doch der Mittelständler? Wer interessiert sich überhaupt für seine bewegten Bilder? Lohnt es sich, Öffentlichkeitsarbeit durch Bewegtbildangebote zu unterstützen?
Wenn Sie nicht gleich auf den Aufmacher der Tagesthemen hoffen, dann durchaus. Gerade mittelständische Unternehmen und ihre Produkt- und Serviceangebote haben viel umfassendere Optionen mit Video-PR, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Allerdings sollten sich die Verantwortlichen vorher klar machen, dass Öffentlichkeitsarbeit nicht Verbreitung von Werbespots ist, sondern die Schaffung von Präsenz für die eigenen Themen sowie im günstigen Falle die Herstellung eines positiven Bezugs zu ihrem Unternehmen und seinen Angeboten.
Doch so verstanden sind in Sachen Bewegtbild-PR (fast) alle Schleusen offen. Denn sehr viele Themen sind zwar in Texten – ob online oder offline – Tausende Mal durchgekaut. Aber Bewegtbildangebote, zumal jederzeit zugängliche, gibt es oft nicht.
Da jedes Produkt und jeder Service einen Nutzen oder ein Versprechen hat, lässt sich dieser in Bildsprache übersetzen und mehr oder weniger pointiert darstellen. Von „Wie lackiere ich meine Fingernägel?“ über „Die Quelle für Designinspiration“ bis „Vorsorgen ist besser als bohren“ – viele Themen lassen sich als Ratgeber, als Fallstudie oder Erfahrungsbericht hervorragend in einem kurzen Video darstellen. Wenn man der Versuchung widersteht, das eigene Unternehmen oder das genutzte Produkt in diesem Video 47mal in 74 Sekunden zu nennen und über den grünen Klee zu loben, dann hat man ein schönes Medium, das nun eine eigene „Öffentlichkeitskarriere“ beginnen kann.
Auf der Hand liegt natürlich die Einspeisung in die großen Videoportale. Wenn Ihr Beitrag tatsächlich nützlich und anregend ist, wird hier – entsprechende Betitelung, Teasertext und Verschlagwortung vorausgesetzt – von ganz alleine eine interessierte Öffentlichkeit entstehen.
Doch das ist bestenfalls das kleine Einmaleins. Schließlich geht es vor allem um ein Andocken an „interessierte Öffentlichkeiten“ – d.h. an die Medien, die sie konsumieren.
Bleiben wir zunächst im Internet. Gerade Fachportale, Newsfeeds und insbesondere Blogs bieten ein attraktives Umfeld für Ihr Bewegtbildangebot – und oft auch eines, das an Video interessiert ist. Denn Videos sind „Hingucker“, erhöhen die Verweildauer und bieten besonderen Nutzwert – das hat sich auch unter Fachverlegern und Bloggern herumgesprochen. Häufig jedoch scheuen sie die Investition in ein gutes Video – und da kann Ihr Beitrag aus der Patsche helfen.
Und dies gilt sinngemäß auch für lokale TV-Sender und Spartenkanäle. Viele von ihnen sind recht zugänglich, wenn es darum geht, halbwegs ins Programmkonzept passendes Material auszustrahlen.
Apropos Material: Muss es denn immer gleich ein ganzer Beitrag sein? Würde Ihnen nicht hier und da eine Schlüsselsequenz oder eine ausgewählte Szene auch in Ihr Kommunikationskonzept passen? Dann bieten sie diese doch an. Einziger Nachteil: Oft werden Bewegtbildproduktionen nicht von den Medien durchgeführt, auf denen sie gesendet werden. D.h. es ist nicht so leicht, Ihr Quellmaterial so zu platzieren, dass es von den „Beitragsmachern“ auch genutzt werden kann.
Drum machen Sie ruhig auf Ihrer Website in Ihrer Presserubrik sowie in Pressemitteilungen darauf aufmerksam, dass Sie auch über Video-Rohmaterial zum Unternehmen, Produkten und Prozessen verfügen. So ist die Chance hoch, dass „interessierte Kreise“ auch darauf zugreifen
Add comment 5. Juni 2009
Videomarketing macht Immobilien mobil
In den USA etabliert, hierzulande in den Startlöchern: Immobilienmarketing mit Video
In kaum einer Branche wird der Wandel von einer traditionellen Vertriebs- zu einer innovativen Marketingstruktur so deutlich wie in der Immobilienwirtschaft. Klar – die „Deals“ werden nach wie vor von Menschen gemacht, und ebenfalls klar: die Spielregeln zwischen Wohn- und Gewerbeimmobilien differieren durchaus.
Aber in den USA werden bereits 80% der Erstkäufer von Immobilien auf ihr neues Objekt (und den dazugehörigen Makler) über das Internet aufmerksam – so zumindest Diane M. Ramirez von Halstead Property in ihrer Firmenpräsentation auf Halstead ProperTV). So nimmt es nicht wunder, dass der Kampf um die beste Präsentation im Internet voll entbrannt ist – und das Medium Video dabei in vorderster Front etabliert wird.
Videopräsentationen von Immobilien erhöhen die Wertzuweisung einer Immobilie um ca. 6%, so ReelSEO. Eine aussagekräftige Statistik über Nutzungsdauer und -intenistät von Onlinevideos für Immobilien habe ich leider noch nicht gefunden – Makler, die damit experimentieren, berichten jedoch von bis zu doppelt so häufigen Aufrufen von Onlineeinträgen mit Videos und deutlich besseren Umschlagszeiten von mit Videos portraitierten Immobilien.
Auch wir bei SightseekerMedien haben uns der Thema zugewandt und Argumente und Pilotproduktionen auf einer Seite zusammengefasst. Deutlich wurde uns, dass die Aufbereitung hochwertiger Immobilien mit dem Medium Video nicht im Vorübergehen zu machen ist – um Räume und Gebäude gut zu erzählen, bedarf es doch technischer Hilfsmittel, die über die Standardaustattung eines Videoproducers hinausgeht.
In den USA bieten mittlerweile gut ein halbes Dutzend überregional tätiger Videodienstleister ihre Dienste an – herausragend dabei WellcomeMat (Produktion in Kooperation mit Turnhere) und Agentcasts. Vorherrschendes Format ist eine Objekt- und Videomoderation durch den betreuenden Makler sowie ein mehr oder minder detaillierter Rundgang durch das protraitierte Anwesen.
Die Innovatoren unter den Maklern denken aber längst einen Schritt weiter. Sie begreifen das Medium Video als zentrale Vermittlungs- und Kommunikationsinstanz in ihrem Geschäft. So präsentiert Halstead in seinem Halstead ProperTV nicht allein die angebotenen Objekte, sondern auch Entwicklungsprojekte, Stadtviertel oder die Makler in den Fillialen vor Ort. Aus dem Hilfsmedium Video wird ein veritabler IPTV-Kanal rund um Leistungen und Produkte des Maklers – ein Programm, dass für einen Stadtneuling oder Umzugswilligen durchaus interessant ist.
Die Radikalen jedoch setzen sogar TV-Formate wie Big Brother aufs Immobilienmarketing um. So hat der Kandier Kye Grace 72 in einem Appartment gelebt, sich dabei live streamen lassen, Fragen zum Objekt online beantwortet und sich die ganze Veranstaltun auch noch sponsern lassen. Ein Interview dazu (leider in beklagenswerter Qualität):
Wie man sieht: Im Onlinevideomarketing für Immobilien gibt es derzeit mehr Phantasie als in ihrer Wertentwicklung…
3 comments 30. Mai 2009
Video-Visitenkarte: Herausforderung 30 Sekunden
Wieviel Botschaft kann man in einer 30sekündigen Videovisitenkarte unterbringen? SightseekerMedien im Selbstversuch
Onlineverzeichnisse wie Wer liefert Was? und GelbeSeiten bieten als Standardformat 30sekündige Videoportraits an. Wir bei SightseekerMedien nennen diese „Video-Visitenkarten“. Im Rahmen der von den Verlagen angebotenen Standardprodukte gibt es fest definierte EInstellungen, eine passende Musikbibliothek sowie eine erprobte Dramaturgie.
Wer ein etwas individuelleres Produkt wünscht, gibt eine eigene Video-Vistenkarte in Auftrag und kann diese bei den Verzeichnismedien im Rahmen der jeweiligen Veröffentlichungspakete hochladen. Die Herausforderung: Wie bringe ich auf 30 Sekunden die wichtigsten Infos zum Unternehmen ‘rüber? Was zeichnet uns aus, was ist unsere Leistung, für wen arbeiten wir? Dabei sollte das Zeitlimit unbedingt eingehalten werden – es gibt durchaus Verlage, die Beiträge von mehr als 30 Sekunden Dauer nicht akzeptieren.
Wir haben jetzt den Selbstversuch gewagt und in eigener Dramaturgie eine solche Visitenkarte für SightseekerMedien produziert. Dabei haben wir bewusst kein Equipment eingesetzt, dass nicht auch bei der Produktion „normaler“ Video-Visitenkarten zum Einsatz käme (Bluescreen o.ä.). Musik, Schnitt und Motivwahl sind jedoch individuell – schauen Sie mal rein!
5 comments 29. April 2009
Videodreh: Gute Vorbereitung ist der halbe Erfolg
Neue Tipps, wie Sie sich auf einen Videodreh für Wer liefertWas?, Telefonbücher oder GelbeSeiten vorbereiten

Schon vor gut einem halben Jahr hatte ich zehn Tipps gegeben, wie Sie sich persönlich auf einen Dreh für eine Videovisitenkarte vorbereiten. Da jedoch auch große Stars am besten in einem perfekten Umfeld zur Geltung kommen, hier nun ergänzende Tipps, wie Sie Ihr Unternehmen, Mitarbeiter, Kunden und die ausgewählten Drehorte auf den Dreh vorbereiten.
1. Auch Orte können freundlich sein.
Ein aufgeräumtes Ambiente, angenehme Dekoration, vielleicht ein paar frische Blumen oder eine Obstschale – manchmal sind es Kleinigkeiten, die uns an einem Ort angenehme Atmosphäre vermitteln. Versuchen Sie Ihr Unternehmen mit den Augen eines Erstbesuchers zu sehen. Überzeugen Sie Ihren Lehrling, dass der Bildschirmschoner kein Zombiemotiv sein muss, und Ihren Gesellen, dass das Pinup-Motiv in der Werkstatt vielleicht Teile der Kundschaft abschrecken könnte.
2. Vermeiden Sie menschenleere Drehorte
Ein Gastraum ohne Gäste, ein Showroom, in dem sich niemand etwas ansieht, ein Wartezimmer, in dem gar niemand wartet – solchen Szenen vermitteln nicht den Eindruck, Sie seien gut im Geschäft und bei Ihren Kunden beliebt. „Organisieren“ Sie sich für den Dreh Kundschaft oder Patienten – oder Menschen, die es sein könnten: Mitarbeiter, Freunde, Verwandte. Bitte bedenken Sie, dass jeder, der am Ende im Film auftaucht dazu (schriftlich) zugestimmt haben sollte.
3. Es geht nicht um Schauspiel, sondern um lebendigen Alltag
Weder Sie noch ein Mitarbeiter oder ein Kunde sollte im Film irgendetwas tun, dass nicht „völlig normal“ ist. Ein Vertriebsmitarbeiter oder Inhaber berät, ein Sachbearbeiter telefoniert, sitzt am Computer oder sortiert, Facharbeiter bedienen Maschinen, Teams besprechen sich oder mit Kunden, ein Kunde stellt Fragen, probiert aus oder hört zu. Machen Sie dies und nur dies – alles andere wirkt leicht gestelzt und wenig authentisch.
4. Arbeiten Sie das typische Ihres Berufs und Unternehmens heraus
Ein Handwerker sägt, schweißt oder näht. Ein Doktor untersucht, befragt und behandelt. Ein Architekt plant, koordiniert und berät. Wo immer möglich, sollten Sie typische Aspekte Ihrer Tätigkeit und Ihres Unternehmens ins Bild setzten – das ist das, was Kunden erwarten, deshalb flöst es Vertrauen ein. Und wenn Sie innerhalb des Typischen noch besondere Akzente setzen können – um so besser. Wenn z.B. das Beratungszimmer des Anwalts eine besondere Atmosphäre vermittelt oder beim Arzt besondere Behandlungsmethoden (Naturheilkunde, individuelle Gesundheitsleistungen) angeboten werden, sollte dies nach Möglichkeit nircht nur genannt sondern auch gezeigt werden.
5. Halten Sie Berufs- und Sicherheitsstandards ein
In vielen Fällen haben Berufsgenossenschaften oder Kammern Sicherheitsvorschriften oder Regeln in Bezug auf Selbstdarstellung und Eigenmarketing definiert. Bitte sorgen Sie unbedingt dafür, dass diese beim Dreh eingehalten werden – so vermeiden Sie Aufpreise für nachträglichen Mehraufwand und (im Extremfall) Abmahnungen Wettbewerbern, die auf Ihr neues Video ganz neidisch sind und es lieber gestern als morgen aus dem Verkehr ziehen möchte.
Sie werden sehen: Gut vorbereitet zeigt sich Ihr Unternehmen wie von selbst von seinen besten Seiten!
2 comments 26. April 2009
Agieren oder reagieren – warum Handelsmarken das Outlet-Videomarketing nicht verschlafen dürfen
Suchmaschinen und Verzeichnisse erweitern die Angebote für Onlinevideomarketing kontinuierlich – verschlafen Marken mit flächendeckenden Vertriebsnetzen den Trend?
Wer lange genug zählt, wird feststellen, dass in Online-Telefonbüchern, Lieferantensuchmaschinen und Branchenverzeichnissen sowie auf Videoplattformen bundesweit um die 10.000 Unternehmen mit eigenen Videoportraits präsent sind. Das ist bisher eine Marktausschöpfung im Promillebereich – aber ein Volumen, welches sich pro Jahr mehr als verdoppelt. Längst ist vom Autohaus über die Versicherungsagentur bis zum Reisebüro so mancher pfiffige Selbständige oder Fillialist auf das neue Medium aufmerksam geworden und nutzt seine Vorzüge.
Haben Sie was gemerkt? Die Beispiele stammen alle aus Branchen, in denen Hersteller-/Konzernbindung eine große Rolle spielen. Autohäuser sind meist an Marken/Hersteller gebunden, Versicherungsagenturen repräsentieren einen Anbieter und große Reiseveranstalter wollen ebenfalls mit eigener CI in der Fläche präsent sein.
Eigene Corporate Identity, auch bei den Fachhändlern und Repräsentanten in der Fläche – dafür geben VW und Co Milliarden aus. Während einerseits die letzte Schraube im Shop normiert ist und jeder Quadratzentimeter eines Händlerinserats vorgegeben, verschlafen andererseits dieselben Handelsmarken und Fillialisten den Trend zum lokalen Onlinevideomarketing.
Klar – die Hochglanzprodukton für die Marke, das in Szene setzen des neuesten Modells ist ein gesetzter Standard. Doch Video und Film entwickeln sich mit Hochgeschwindigkeit zum „Below-the-line“-Medium, zu einem relevanten Mittel im Marketing für und von den Fillialen vor Ort.
Wie Anfragen bei SightseekerMedien zeigen, denken die ersten flächendeckend vertretenen Marken über einen einheitlichen Videoauftritt ihrer Händler und Outlets nach. Und haben dabei durchaus verstanden, dass es vor allem darum geht, die Individualität und Besonderheit der Filliale herauszustellen und nicht nur für die Marke zu werben – das geht im Fernsehen auch. Man muss raus, raus zu jedem einzelnen Händler, Vertreter, Filliale – nur so zeigt man die Menschen und Betriebe, die engagiert für die Marke arbeiten und deshalb für den Kunden so wichtig sind.
Noch haben es Marken und Konzerne in der Hand, die Onlinevideo-Aktivitäten ihrer Vertriebspartner weitgehend frei von Wildwuchs zu gestalten. Aber was ist, wenn erst 100 Händler einer Marke mit ganz unterschiedlichen Onlinevideos in allen möglichen Verzeichnissen präsent sind? Wie kriegt man die da wieder raus und auf einen einheltlichen Auftritt umgerubelt?
Das Internet hat ein langes Gedächtnis. Deshalb ist gut beraten, wer frühzeitig Trends wie den zum Onlinevideomarketing erkennt und für sich nutzt. Das gilt auch für die „Großen“ – (Handels-)Marken und Fillialisten.
Add comment 18. April 2009
Verschiebt Onlinevideo die Grenze zwischen Vertrieb und Marketing?
Harter Verkauf versus Emotion & Information – verschieben sich die Grenzen?
Gern greife ich hier im Blog Themen auf, die in Diskussionen mit Kunden aufgeworfen wurden. Z.B.: Ist Videomarketing eher ein flankierendes Werkzeug oder kann es dazu dienen, wesentliche Aspekte des Verkaufsprozesses zu optimieren?
Dass ich, quasi von berufs wegen, absoluer Anhänger der zweiten These bin, muss ich kaum betonen. Doch worauf stütze ich diese Meinung?
1. Auf die „Ehrlichkeit“ des Mediums Video.
Natürlich geht es auch im Videomarketing um schöne Bilder, natürlich setzt es „in Szene“. Aber aus einem bodenständigen Ausflugslokal wird so noch lange kein Haut-Cuisine-Mekka, und aus dem Szenesecondhandklamottenhändler mit Migrationshintergrund kein geleckter Herrenausstatter. SOLL JA AUCH NICHT – getreu der Devise „auf jeden Topf passt ‘n Deckel“ geht es ja vielmehr darum, dass der Familienausflug in der Waldschänke und der kultivierte Spesenritter beim Sternekoch landet. Gutes Marketing ist immer auch Matching, es geht darum, Zielgruppen und Angebote zusammen zu bringen. Und das bilder- und emotionsreiche Marketingmedium Video hilft halt hervorragend, die Spreu vom Weizen zu trennen. Das sollte übrigens auch ein guter Vertriebler tun – es sei denn, Stammkunden wären ihm Wurst.
2. Auf die Stärke des Mediums Video, auch komplexe Sachverhalte leicht konsumierbar zu vermitteln.
Ob es darum geht, Designermesser zu schleifen oder mich für eine neue Stadt als künftigen Wohnort zu begeistern – Video kann mir besser als jedes andere Medium einen solchen komplexen Sachverhalt vermitteln, ohne dass ich mich sonderlich anstrengen muss. Kein Abstrahieren, kein Kleingedrucktes. Ja – ein guter Vertriebler kann derartige Dinge auch gut ‘rüberbringen. Aber lohnt dies beim jeweiligen Deckungsbeitrag, den das Produkt abliefert? Und hat er überhaup die Zeit dazu?
3. Auf die jederzeitige Verfügbarkeit von Onlinevideos
Rund 15% aller Zugriffe auf diesen Blog erfolgen nachts zwischen 23 und 6 Uhr. Offenkundig haben auch um diese Zeit irgendwelche Leute ein Informationsinteresse, dass befriedigt werden will. Ist dies nicht auch im Verkauf so? Wenn ich in den Spätnachrichten erfahre, dass morgen der Frühling ausbricht, ich aber meine Liegenauflagen im letzten Herbst hingehunzt habe, dann will ich gern auch nach Mitternacht ordern. Je besser man mich über das Produktangebot informiert – zum Beispiel mittels eines Produktvideos – desto eher bin ich bereit, in Qualität oder einen etwas teureren Anbieter zu investieren. Und je mehr Umsatz online gemact wird, desto wichtiger die jederzeit verfügbare, komplexe Produktinformation, am besten per Video. Denn dann ersetzt sie den Vertrieb – auch um 2 Uhr 37 in der Früh.
Add comment 14. April 2009
Warum und wie man mit Onlinevideos bares Geld spart
Drei Thesen, warum Videos nicht nur Geld kosten, sondern auch unmittelbar beim Sparen helfen.
Kürzlich meinte ein Kunde, in diesen Zeiten wolle er Geld nur für Dinge ausgeben, die ihm helfen würden, an anderer Stelle Geld zu sparen. Und ich solle ihm wenigstens drei konkrete Beispiele nennen, wo und wie ein Onlinevideo hilft, Geld zu sparen.
Hier sind sie:
1. Onlinevideos reduzieren Vertriebsaufwand.
Je konkreter die Vorstellung eines potentiellen Kunden von Ihrem Unternehmen, Ihrem Produkt-/ oder Serviceangebot und vielleicht auch von den ihn betreuenden Mitarbeitern ist, desto besser kann er entscheiden, ob er mit Ihnen zusammenarbeiten will oder nicht. Onlinevideos geben einen sehr plastischen, athmosphärischen und persönlichen Eindruck von Ihren Leistungen und Angeboten. Deshalb reduziert sich die Menge unnötiger Blindanfragen und gleichzeitig erhöht sich die Menge konkreter – zu Ihrem Unternehmen passender – Geschäftskontakte. Onlinevideos machen Ihren Vertrieb effektiver – das spart bares Geld.
2. Videos können billiger breit gestreut werden als viele andere Werbemittel.
Onlinevideos sind digital und deshalb beliebig reproduzierbar. Der Versand als Email, Video-PDF oder auch die Verlinkung eines Werbemittels/Emails auf das Video bringt de facto keine Kosten mit sich – etwa im Gegensatz zum Versand von Brorschüren. Teilweise reproduzieren Dritte Ihr Video – beispielsweise zufriedene Kunden oder Patienten, die es weiterversenden. Sie können es auf einer Vielzahl von Plattformen kostenfrei einstellen, und auch die kostenpflichtigen Angebote sind oft – gemessen an der vermittelten Informationsmenge – verblüffend günstig.
3. Videos sind ein effektives Werkzeug im in der SEO und senken dadurch Ihre Kosten für bezahlte Suchen
Videos verbessern Ihr Googleranking, da Videocontent von Google de facto bevorzugt wird (siehe auch meinen Beitrag Mit Video auf Google ganz oben). Wenn Sie ein paar Regeln einhalten (z.B. aussagekräftige Dateinamen, Einbettung in ein „schlagwortadäquates“ redaktionelles Umfeld innerhalb Ihrer Website und Einstellen Ihres Beitrags auf YouTube mit Verlinkung auf Ihre Homepage), dann verbesser Sie für kleines Geld Ihr Ranking bei Google. Und je einfacher man Sie mit einer organischen Suche findet, desto weniger Geld müssen Sie für bezahlte Suchen ausgeben
3 comments 6. April 2009
Mehr Erfolg im B2B mit Online Video
Ein neues Whitepaper von Brightcove erläutert, wie Unternehmen den Traffic auf ihrer Website erhöhen und mehr Leads generieren
Die Onlinevideo-Plattform Brightcove legt ein neues, 13seitiges Whitepaper unter dem Titel „Boosting B2B Marketing Results with Online Video“ vor. Das Papier rechtfertigt, wie ich meine, die nötige Registrierung bei Brightcove.
Der erste Verdienst der kleinen Studie liegt darin, dass sie Nutzen und Funktion von Onlinevideos zunächst getrennt nach den grundlegenden Marketing-Kategorien „Inbound“ und „Outbound“ darstellt. Der zweite resultiert aus der „Toolbox“ – kurzen, prägnanten Tipps am Ende der beiden Kapitel, wie man Onlinevideo optimal für sein Unternehmen nutzt. Um Ihnen nicht gleich das ganze Whitepaper zu verraten, beschränke ich mich hier auf diese Tipps.
Für Outbound-Marketing:
• Verbessern Sie Ihr Outboundmarketiung durch Einbindung von Video in multimediale Banner und virale Kampagnen
• Integrieren Sie Videostills als Gestaltungselemente in Directmails und Emails um Verkehr auf Ihre Website zu lenken
• Schaffen Sie frei nutzbaren Videocontent für Blogger
Für Inbound-Marketing:
• Optimieren Sie Dateinamen, Titel und Schlagworte Ihrer Onlinevideos
• Integrieren Sie Videos auf Ihre gesamte Website verteilt, vor allem auf allen Eingangsseiten (Product landing und andere entry pages)
• Umgeben Sie die Videos mit relevanten Textinhalten, die Suchmaschinenrankings verbessern helfen
• Stimmen Sie Dateinamen und die Namen der sie enthalten Seiten Ihres Webauftritts aufeinander ab
• Verbreiten Sie Ihr(e) Videos durch mehrere Videoplattformen, um so Qualität wie Quantität der auf Sie verweisenden Links zu erhöhen
• Stimmen Sie Suchbegriffe bei bezahlter Suche sowie die dazu gehörigen Videos auf den entsprechenden Zyklus Ihrer Vertriebsanstrengung ab
• Stellen Sie Ihren Kunden Videos zur Verfügung, mit denen diese Ihre Produkte und Services bestmöglich präsentieren können
Gelungene Stichworte, die durch prägnante Beispiele und Forschungsergebnisse aufgepolstert werden. Z.B. den Verweis auf eine Untersuchung von MarketingSherpa, dass 80% der Investitionsentscheider behaupten, sie hätten ihren Lieferanten gefunden – nur 20% der Lieferanten haben ihre Kunden gefunden…
Add comment 30. März 2009


