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Unternehmen überdenken Budgets von Filmproduktionen
„Geiz ist geil“ – ein Motto, das bei immer mehr Auftraggebern gilt. Zurecht!
Zugegeben: Noch vor drei Monaten hätten wir bei SightseekerMedien gedacht, dass wir nahezu ausschließlich in der bundesweiten Highvolume-Produktion für Telefonbuch- und GelbeSeiten-Verlage, für Handy-Reiseführer oder Portale und Fachverlage tätig sein würden. Doch bereits seit dem Sommer wandelt sich das Bild.
Dass angesichts der beginnenden Rezession Werbe- und Marketingaktionen auf den Prüfstand gestellt werden, versteht sich von selbst – das gilt auch für Imagefilme und Videoproduktionen. Gleichwohl gilt bei Videos wie bei Autos: Es muss nicht unter allen Umständen ein Mercedes sein – auch mit dem „Volkswagen“ kommt man sicher ans Ziel.
Und so fragen sich viele Unternehmen und Agenturen weniger „ob“, sondern „wie“ sie eine Videoproduktion umsetzen wollen. Muss es immer die aufwändige Kranfahrt sein? Sind wirklich Studiosequenzen mit Requisite und Styling nötig? Brauchen wir detailgetreue 3d-Animationen? Können leckere Bilder – entsprechende Erfahrung des Producers vorausgesetzt – nicht auch ohne extra Beleuchter und Tonmann eingefangen werden? Und muss ich für einen Drehtag wirklich eine Viermanncrew von München nach Hannover expedieren? Kurz: Muss ich 15 bis 25 Tausend Euro einkalkulieren, oder krieg ich’s nicht vielleicht für einen vierstelligen Betrag?
Vieles geht vierstellig. Von der 15minütigen Teamvorstellung bis zum stimmungsvollen 3minütigen Imagefilm, von der ausführlichen Messedokumentation bis zum Verbandsportrait – wie ich schon in „Das Design bestimmt den Preis“ schrieb: Es kommt darauf an, wie man ein Produkt und seine Produktion anlegt, wenn man seine Kosten optimieren will. Und das geht oft, ohne dabei an Wirkung und Gesamtqualität zu sparen.
Wie findet man einen Dienstleister, der höherwertige Produktionen auch für kleinere Budgets realisieren kann? Leider gilt auch in diesem Markt: Viele behaupten vieles. Deshalb lassen Sie sich von Ihnen unbekannten Anbietern vor Auftragserteilung Arbeitsbeispiele zeigen. Und widmen Sie dem Workflow der Produktion Ihre Aufmerksamkeit – wo eine zuverlässige Struktur fehlt, ist oft das Ergebnis (und damit die Qualität) beliebig. Doch wenn Sie sorgfältig ausschreiben und auswählen, werden Sie am Ende diese Form von Geiz auch ein wenig geil finden…
Add comment 27. Oktober 2008
Videoproducer – ein Traumberuf?
Die einen sprechen von Videojournalisten, andere gar von „Video-Jockeys“ (wo reiten sie denn?!?), die Kollegen von Sightseeker haben sich auf den Begriff „Video-Producer“ festgelegt. Scheint mir folgerichtig, denn ordentliche Videowerbung darf und sollte zwar journalistische Elemente beinhalten – aber es wäre wohl etwas vermessen, die Ergebnisse am Ende als „Journalismus“ zu verkaufen.
Deshalb nennt Sightseeker das Team an der Front „Video-Producer“. Sie erstellen die Videobeiträge, die mit werblichen-/PR- und letztlich auch journalistischen Elementen u.a. auf der Tourismussite Sightseeker.de zu finden sind. Von der Drehorganisation über den Dreh vor Ort bis zum Schnitt und Dateiupload reicht ihr Tätigkeitsspektrum. Obwohl über ganz Deutschland verstreut, ist Mobilität erwünscht: die Mannschaft, bestehend aus knapp zwei Dutzend fest angestellten und freien Videoproducern, ist im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs.
Sightseeker hat sich vorgenommen, Ende des laufenden Jahres rund 10.000 Videos produziert zu haben – selbstverständlich nicht alle für die eigene Website. Um neue Producer „auf den Geschmack zu bringen“ haben wir jetzt einen kleinen Trailer gedreht – hier isser!
Add comment 17. Mai 2008


