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Video-Visitenkarte: Herausforderung 30 Sekunden
Wieviel Botschaft kann man in einer 30sekündigen Videovisitenkarte unterbringen? SightseekerMedien im Selbstversuch
Onlineverzeichnisse wie Wer liefert Was? und GelbeSeiten bieten als Standardformat 30sekündige Videoportraits an. Wir bei SightseekerMedien nennen diese „Video-Visitenkarten“. Im Rahmen der von den Verlagen angebotenen Standardprodukte gibt es fest definierte EInstellungen, eine passende Musikbibliothek sowie eine erprobte Dramaturgie.
Wer ein etwas individuelleres Produkt wünscht, gibt eine eigene Video-Vistenkarte in Auftrag und kann diese bei den Verzeichnismedien im Rahmen der jeweiligen Veröffentlichungspakete hochladen. Die Herausforderung: Wie bringe ich auf 30 Sekunden die wichtigsten Infos zum Unternehmen ‘rüber? Was zeichnet uns aus, was ist unsere Leistung, für wen arbeiten wir? Dabei sollte das Zeitlimit unbedingt eingehalten werden – es gibt durchaus Verlage, die Beiträge von mehr als 30 Sekunden Dauer nicht akzeptieren.
Wir haben jetzt den Selbstversuch gewagt und in eigener Dramaturgie eine solche Visitenkarte für SightseekerMedien produziert. Dabei haben wir bewusst kein Equipment eingesetzt, dass nicht auch bei der Produktion „normaler“ Video-Visitenkarten zum Einsatz käme (Bluescreen o.ä.). Musik, Schnitt und Motivwahl sind jedoch individuell – schauen Sie mal rein!
5 comments 29. April 2009
Videodreh: Gute Vorbereitung ist der halbe Erfolg
Neue Tipps, wie Sie sich auf einen Videodreh für Wer liefertWas?, Telefonbücher oder GelbeSeiten vorbereiten

Schon vor gut einem halben Jahr hatte ich zehn Tipps gegeben, wie Sie sich persönlich auf einen Dreh für eine Videovisitenkarte vorbereiten. Da jedoch auch große Stars am besten in einem perfekten Umfeld zur Geltung kommen, hier nun ergänzende Tipps, wie Sie Ihr Unternehmen, Mitarbeiter, Kunden und die ausgewählten Drehorte auf den Dreh vorbereiten.
1. Auch Orte können freundlich sein.
Ein aufgeräumtes Ambiente, angenehme Dekoration, vielleicht ein paar frische Blumen oder eine Obstschale – manchmal sind es Kleinigkeiten, die uns an einem Ort angenehme Atmosphäre vermitteln. Versuchen Sie Ihr Unternehmen mit den Augen eines Erstbesuchers zu sehen. Überzeugen Sie Ihren Lehrling, dass der Bildschirmschoner kein Zombiemotiv sein muss, und Ihren Gesellen, dass das Pinup-Motiv in der Werkstatt vielleicht Teile der Kundschaft abschrecken könnte.
2. Vermeiden Sie menschenleere Drehorte
Ein Gastraum ohne Gäste, ein Showroom, in dem sich niemand etwas ansieht, ein Wartezimmer, in dem gar niemand wartet – solchen Szenen vermitteln nicht den Eindruck, Sie seien gut im Geschäft und bei Ihren Kunden beliebt. „Organisieren“ Sie sich für den Dreh Kundschaft oder Patienten – oder Menschen, die es sein könnten: Mitarbeiter, Freunde, Verwandte. Bitte bedenken Sie, dass jeder, der am Ende im Film auftaucht dazu (schriftlich) zugestimmt haben sollte.
3. Es geht nicht um Schauspiel, sondern um lebendigen Alltag
Weder Sie noch ein Mitarbeiter oder ein Kunde sollte im Film irgendetwas tun, dass nicht „völlig normal“ ist. Ein Vertriebsmitarbeiter oder Inhaber berät, ein Sachbearbeiter telefoniert, sitzt am Computer oder sortiert, Facharbeiter bedienen Maschinen, Teams besprechen sich oder mit Kunden, ein Kunde stellt Fragen, probiert aus oder hört zu. Machen Sie dies und nur dies – alles andere wirkt leicht gestelzt und wenig authentisch.
4. Arbeiten Sie das typische Ihres Berufs und Unternehmens heraus
Ein Handwerker sägt, schweißt oder näht. Ein Doktor untersucht, befragt und behandelt. Ein Architekt plant, koordiniert und berät. Wo immer möglich, sollten Sie typische Aspekte Ihrer Tätigkeit und Ihres Unternehmens ins Bild setzten – das ist das, was Kunden erwarten, deshalb flöst es Vertrauen ein. Und wenn Sie innerhalb des Typischen noch besondere Akzente setzen können – um so besser. Wenn z.B. das Beratungszimmer des Anwalts eine besondere Atmosphäre vermittelt oder beim Arzt besondere Behandlungsmethoden (Naturheilkunde, individuelle Gesundheitsleistungen) angeboten werden, sollte dies nach Möglichkeit nircht nur genannt sondern auch gezeigt werden.
5. Halten Sie Berufs- und Sicherheitsstandards ein
In vielen Fällen haben Berufsgenossenschaften oder Kammern Sicherheitsvorschriften oder Regeln in Bezug auf Selbstdarstellung und Eigenmarketing definiert. Bitte sorgen Sie unbedingt dafür, dass diese beim Dreh eingehalten werden – so vermeiden Sie Aufpreise für nachträglichen Mehraufwand und (im Extremfall) Abmahnungen Wettbewerbern, die auf Ihr neues Video ganz neidisch sind und es lieber gestern als morgen aus dem Verkehr ziehen möchte.
Sie werden sehen: Gut vorbereitet zeigt sich Ihr Unternehmen wie von selbst von seinen besten Seiten!
2 comments 26. April 2009
Umfrageergebnis: Das Gros der Videoproduktionen kostet über 5000 €
Nicht repräsentativ, aber dennoch interessant – meist geben Auftraggeber mehr als 5000 € für ihre Videoproduktion aus
Gern jammere ich darüber, dass bei meinen kleinen Umfragen viiiiiiel zu wenig Leser teilnehmen. Aber auch aus 10 Antworten kann man einen Trend ablesen. Vor rund 6 Wochen fragte ich: Wieviel Geld haben Sie für eine Videoproduktion ausgegeben? Nun haben immerhin 10 Blogleser geantwortet, und ich möchte die Ergebnisse nicht für mich behalten:
• Je 3 haben über 5.000 € oder sogar über 10.000 € für eine Videoproduktion in die Hand genommen
• 2 gaben zwischen 2.500 und 5.000 € aus
• Einer lag unter 500 €, ein weiterer zwischen 1.000 und 2.500 €
Wie’s scheint, haben die standardisierten Angebote von Telefonbuchverlagen/GelbeSeiten, Wer liefert was? oder auch aus unserem eigenen Haus – SightseekerMedien – durchaus noch eine Außenseiterstellung. Aber erstens entwickelt sich dies kontinuierlich – und zweitens können wir zum Glück auch „teuer“…
Add comment 18. März 2009
Onlinevideomarketing – so steigt man als KMU am besten ein
Viele Wege führen zum eigenen Videobeitrag. Welcher ist für Klein- und Mittelbetriebe der beste?

Noch vor zwei Jahren war es für kleine und mittlere Unternehmen nahezu unmöglich, ohne Schwarzarbeit oder einen befreundeten Videoproduzenten ein ordentliches Video-Kurzportrait über die eigene Unternehmung für unter 1.000 Euro fertigen zu lassen. Heute kann man derartige Beiträge für dreistellige Budgets von Verzeichnismedien wie Telefonbuch- und GelbeSeiten-Verlagen, (Branchen-)Portalen und Suchmaschinen wie Wer liefert Was?, durch lokale TV-Stationen oder durch neuartige Videoproduzenten wie unser Unternehmen SightseekerMedien produzieren lassen.
Welcher Weg ist der Beste? Wie so oft, sollten Sie sich zunächst über Ihre Ziele klar werden, bevor Sie dies entscheiden können. Qualitativ haben diese Produktionen zumeist ale ein ähnliches Niveau. So sind es oft auch nicht die produktionsspezifischen, sondern eher die auf die spätere Verwendung abzielenden Aspekte, in den sich die Produktionen unterscheiden.
• Brauchen Sie eine Videoproduktion nur für einen definierten Zweck (Eintrag in Das Oertliche o.ä.), oder wollen sie damit umfassend und auf diversen Portalen werben?
• Haben Sie besondere technische Anforderungen (Aufführung auf Messen, bei Tagen der offenen Tür) und brauchen Sie z.B. eine für Großbildprojektionen optimierte Qualität?
• Wollen Sie kostengünstig erste Erfahrungen sammeln oder haben Sie bereits so etwas wie eine eigene „Bewegtbildstrategie“?
Der wahrscheinlich kostengünstigste Einstieg sind die Produktionen, die Sie bei Verzeichnismedien im Rahmen von Jahresbuchungen in Auftrag geben können. Diese sind häufig Bestandteil von Paketen, die – je nach Medium – zwischen 50 und 100 € pro Monat zu haben sind. Der große Vorteil: Sie haben gleich eine Jahrespräsenz in einem relevanten Onlineverzeichnis wie den GelbenSeiten oder Wer liefert Was? dabei. Häufig sind die Verlage, die diese Paketangebote geschnürt haben, auch großzügig, was die weiterführende Nutzung dieses Videos zum Beispiel auf Ihrer Unternehmenswebsite oder andere hauseigene Zwecke angeht. Gar nicht, schwieriger oder nur gegen Aufpreis zu haben sind hingegen Nutzungen auf anderen Portalen oder im Fernsehen.
Wer ins Onlinevideomarketing einsteigt, will all dies vielleicht ja auch gar nicht. Dann ist auch das 30sekündige Standardformat eine prägnante Form, um sich und seine Leistungen vorzustellen – und die knapp zweistündige Produktion eine gute und überschaubare Möglichkeit, in dieses neue Medioum und seine Erstellung reinzuriechen.
Wer einen ausführlicheren Beitrag wünscht oder z.B. höhere technische Qualität für die spätere Aufführung auf Beamern oder HD-Displays braucht, kann dies übrigens auch bei einigen der Verzeichnismedien als Add-on buchen. Auch mit diesen Aufpreisen sind die Produkte häufig die kostengünstigsten am Markt.
Wer jedoch von vorneherein davon ausgeht, vielleicht sogar mehrere Beiträge in unterschiedlichen Längen und für eine Vielzahl von Medien zu produzieren und zu optimieren, wird sich in den vorgenannten Paketen nicht unbedingt wiederfinden. Dann empfiehlt sich die direkte Beauftragung etwa bei SightseekerMedien oder einer anderen Produktion, die sich sowohl mit den mittellangen (ca. 1:30 bis 3 Minuten) als auch den kurzen 30sekunden Formaten auskennt. Diese Lösung ist allein deswegen etwas teurer, weil die Bundle-Rabatte der platzierenden Verlage wegfallen – sie ist aber flexibler, weil so die Nutzung für alle Zielmedien sichergestellt werden kann.
Immer häufiger bieten auch lokale Fernsehsender diese Kurzproduktionen ihren Kunden an. Auch hier sollten Sie im Vorfeld die späteren Nutzungsrechte und die technische Qualtät abklären – viele Lokal-TV-Anbieter haben sich in ihrer Ausrüstung voll am „klasischen“ Fernsehen orientiert und können deshalb HD/HDV-Formate nur gegen erhebliche Aufpreise anbieten.
Wei auch immer Sie sich entscheiden – nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, darüber nachzudenken, was sie von einem solchen Video erwarten und wie sie es in den kommenden 12 Monaten einsetzen wollen. Denken Sie nicht für die Ewigkeit, sondern orientieren Sie sich an der Marketingplanung für das kommende Jahr. Dann sind Sie der „richtigen“ Entscheidung schon ein ganzes Stück näher
Add comment 2. März 2009


